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Ergebnis der Umweltverträglichkeitsstudie (UVS)
Bei der Vorstellung des Ergebnisses der Umweltverträglichkeitsstudie durch das Staatl. Bauamt Würzburg am 24.02.2010 in Karlstatdt wurde offenbar, dass die Gemarkung Greußenheim durch die geplante Trasse massiv in Anspruch genommen wird.

 

 

Position der Gemeinde Greußenheim zur geplanten Westumgehung von Würzburg, der sog. B 26 n:
 


Welchen Nutzen hat die Gemeinde von der B 26 n?

Die Gemeinde Greußenheim ist gut an das überörtliche Verkehrswegenetz, insbesondere an die Autobahn A 3 (Europastraße) und an die A 81 angebunden. Die Auffahrten Helmstadt und Wertheim-Bettingen sind in rd. 5- 13 km erreichbar. Die Bundesstraße B 8 ist in zwei km erreichbar. Die Großstadt Würzburg liegt in 13 km Entfernung. Die Wege der Greußenheimer Beschäftigten führen größtenteils sowohl nach Marktheidenfeld, das über die B8 in 17 km erreichbar ist, als auch nach Würzburg über die B8 und die Hettstadter Steige . Die Großstadt Würzburg hat es bisher versäumt, eine durchdachte Verkehrsleitung zu installieren. Ein gutes Beispiel wie man es besser machen kann, ist z.B. Bamberg mit seinen vielen Park-and-Ride-Parkplätzen, die den Verkehr aus der Stadt heraushalten.

Welche Nachteile hat die Gemeinde?

Die geplante B 26 n führt als Transitstraße im Osten der Gemeinde über Greußenheimer Gemarkungsgebiet. Die geplante Trasse führt aller Voraussicht nach zwischen zwei Aussiedlerhöfen von Gut Terra Nova durch und durchschneidet das wahrscheinlich größte private Biotopsystem Europas, das mit großem finanziellen Aufwand für Menschen, Tiere und Pflanzen geschaffen wurde, mit allem einhergehenden Lärm, Feinstaub und Abgasen. Mit dem Autobahnneubau werden schützenswerte Biotopflächen, land- und forstwirtschaftliche Flächen der Gemeinde Greußenheim zerstört. Die mit dem Bau einhergehenden Ausgleichsflächen werden gleichfalls der landwirtschaftlichen Produktionsfläche entzogen. Dies benachteiligt die Greußenheimer Landwirte erheblich, die inzwischen zu 80 % auf Biolandwirtschaft umgestellt haben. Der durch den neu herbeigezogenen Verkehr entstehende Verkehrslärm benachteiligt das Wohnumfeld der Gemeinde mit Aussiedlerhöfen erheblich.

Wie könnte der Lösungsvorschlag aussehen?

1. Sechsspuriger Ausbau der Autobahnen A 3 bis Nürnberg und A7 bis Werneck
2. Mautbefreiung von LKWs ab Werneck Richtung Würzburg
3. Bau von Park-and-Ride-Parkplätzen an der Peripherie von Würzburg
4. Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in und um Würzburg z.B. Kostenfreiheit (oder niedrige Fahrpreise) wie es zur in der Presse auch von Landrat Eberhard Nuss angeregt wird, zur Verminderung des Verkehrsaufkommens in Würzburg oder durch bessere Vertaktung der Umlandgemeinden wie Greußenheim.
5. Schallschutzmaßnahmen für Würzburger Stadtring

 

 

Fazit: Wir halten die Neue "Autobahn" B 26n für nicht notwendig und sehen darin nur eine große Umweltzerstörung in unserer schönen Heimat.

Thomas Rützel

Bürgermeister

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