Kulturweg

Der 80. Europäische Kulturweg „Zu Tisch in Greußenheim” im Rahmen des Archäologischen Spessartprojektes wurde am 6. Mai 2012 in Greußenheim eröffnet. Stellvertretende Landrätin Elisabeth Schäfer Zur Eröffnung fanden sich neben dem Projektleiter Herrn Dr. Gerrit Himmelsbach auch Vertreter aus der Politik und der hiesigen Wirtschaft (Sponsoren) ein.

© Gemeinde Greußenheim
© Gemeinde Greußenheim
© Gemeinde Greußenheim

Anschließend lud Bgm. Rützel alle Gäste zur Wanderung ein. Der Regen am Vormittag hielt die Wanderer nicht von ihrem Vorhaben ab. Die anschaulichen Tafeln und vorbereiteten Vorträge bereiteten den Gästen sichtlich Spaß und lieferten interessante Geschichten aus der Greußenheimer Historie. Den Höhepunkt setzte der Künstler Benrd Waack mit der Vorstellung seines Entwurfes der Kaiser-Karl-Gerichtsstätte. Gemeinderat Bernd Waack hat sich bereiterklärt, ehrenamtlich eine überlebensgroße Figurengruppe aus Stein zu meißeln. Hierfür gebührt ihm unser aller Respekt und Wertschätzung. Die Materialkosten haben die Gemeinde Greußenheim und der Vereinsring Greußenheim übernommen. Die fast fertige Kaiser-Karl-Figur wurde zur Eröffnung provisorisch aufgestellt. 

Sagen

Volkssagen der fränkischen Lande von J.M.Ruland:

Original-Kopie aus 1854 und Übertragung der Sage von Hans-Joachim Schreiber, Greußenheim 

Original aus: Volkssagen-Buch der fränkischen Lande
von Dr. J.M. Ruland, II. Heft, Würzburg, 1854, Bonitas-Bauer´sche Verlagshandlung, Beitrag Nr. 28. Das wilde Heer bei Greußenheim

Eine der ältesten Greußenheimer Sagen erzählt eine Geschichte über Kaiser Karl den Großen, der auf Greußenheimer Gemarkung einmal Gericht gehalten haben soll.

Diese Sage ist auch die Grundlage des historischen Schauspiels „Kaiser-Karls-Gericht” von der Greußenheimer Autorin Reineldis Roth, das im Rahmen des Kulturjahres 2011/2012 erstmalig mit großem Erfolg auf die Bühne gebracht wurde.

Die Sage „Kaiser Karls Gericht” wurde im Jahre 1851 von Adalbert von Herrlein in „Die Sagen des Spessarts” veröffentlicht.